Dienstag, 30. Juni 2009

Spaghetti mit frischen Tomaten und Rucola

Mittlerweile kann man die am Markt erhältlichen Tomaten ja schon als durchaus schmackhaft bezeichnen, was für mich ein guter Grund war wieder mal diesen leichten Klassiker unter den Nudelgerichten zu kochen...

Dieses Gericht ist in ein paar Minuten fertig und somit ideal wenn man an einem Sommerabend nicht unnötig lang in der Küche stehen möchte!


Zutaten:
Spaghetti (ev. Dinkel oder Vollkorn)
Rucola
frische, reife Tomaten
Olivenöl
Parmesan
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Spaghetti nach Anleitung in Salzwasser kochen.

Den Strunk aus den Tomaten entfernen und in kleine Würfel schneiden.
Den Rucola waschen und in der Hälfte auseinander schneiden.

In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Tomatenwürfel und einen Teil von Rucola etwas dünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die gekochten Nudel abgießen und etwas vom Kochwasser zurückhalten.

Die heißen Nudeln in die Pfanne mit den Tomaten hineingeben und den restlichen Rucola dazugeben und alles gut durchrühren. Wenn gewünscht kann etwas vom Kochwasser dazugegeben werden, damit das Ganze etwas saftiger wird.

Nochmals abschmecken und mit Parmesanspänen bestreut servieren!


Dieses Gericht ist nicht nur schmackhaft sondern auch ziemlich gesund:
In den Tomaten ist neben vielen Vitaminen und Spurenelementen auch der Farbstoff Lycopin enthalten, der ein Radikalfänger (antioxidant) ist.
Der Rucola enthält neben den aromatischen Senfölen, die ihm seinen einzigartigen würzigen Geschmack verleihen, Betacarotin (die Vorstufe zu Vitamin A) und Folsäure.

Rucola kann höhere Konzetrationen an Nitraten enthalten, weshalb er nicht in zu großen Mengen genossen werden sollte.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Kleingebäck aus Dinkel- und Weizenvollmehl

Ich habe eine Getreidemühle geschenkt bekommen und das Ding musste natürlich auch ausprobiert werden...! Nachdem ich gemeinsam mit der Mühle auch einiges an Körnern bekommen (teils ganz - teil schon vermahlen) habe, habe ich mich entschieden mich mal als Bäckermeister zu probieren...

Zutaten:
500g Dinkelvollkornmehl
500g Weizenvollkornmehl
50g Germ (frisch)
ca. 750ml Wasser (lauwarm)
20g Salz
20g Honig
20g Pflanzenöl
zum Bestreuen: Sesam, Kürbiskerne und Mohn...

Zubereitung:
Den Germ und den Honig in einem Teil des Wassers auflösen.
Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Das Germ-Wasser-Gemisch hineinschütten und von innnen nach außen verühren beginnen.
Das Salz im restlichen Wasser auflösen. Langsam Wasser und Öl ins Mehl hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig ordentlich durchkneten und anschließend an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

Nicht wundern, dass der Teig ziemlich feucht ist: Die Kleie im Vollkornmehl nimmt die Feuchtigkeit nur langsam auf und der Teig ist deshalb anfangs feuchter...

Bei meinem Versuch hat sich das Volumen des Teigs innerhalb von 30min fast verdoppelt, was beinahe die Kapazität der Schüssel gesprengt hätte :-)

Dann den Teig auf eine gemehlte Fläche geben und wieder flachdrücken. Laut meinem Backbuch werden dadurch die Gärgase rausgedrückt und dem Germ wieder frische Luft fürs neuerliche Gären zugeführt...

Dann den Teig in kleine Portionen á ca. 60g aufteilen und dann in die gewünschte Form weiterverarbeiten. Ich habe mich an Sesamstangerl, Mohnzöpfen und Kürbiskernlaberln probiert. Die fertiggeformten Gebäckstücke mit einem Pinsel auf der Oberfläche mit Wasser anfeuchten und dann durch den gewünschten Belag (Sesam, Mohn...) wälzen.
Anschließend die Stückerln auf ein gefettetes Backblech legen und abermals ca. 40min an einem warmen Ort gehen lassen.

Legt die Teigstückerl NIE auf einem Rost zum gehen auf, so wie ich es beim ersten mal mit einem Teil der Weckerln gemacht habe... Der Teig wandert langsam aber sicher durch den Rost und das Gebäck ist hin und der Rost klebrig :-(

Außerdem nicht ungeduldig sein mit dem gehen lassen vom Teig. Sonst bleibt es nämlich wirklich "Kleingebäck"...

Den Ofen auf 220° vorheizen und schließlich die Gebäckstücke für ca. 25min backen lassen!

Na dann - gutes Gelingen beim Nachbacken ;-)


Ein paar Worte zum Thema Vollkornmehl vs. Weissmehl:
Betrachtet man ein Korn, so sind in der Schale und im Keim die wertvollsten Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Balaststoffe...) enthalten. Genau diese werden aber vor dem Vermahlen entfernt und nur der Mehlkörper wird verarbeitet...
Wenn man also im Rahmen einer gesunden Ernährung Produkte mit einer hohen Nährstoffidichte essen möchte und keine leeren Kalorien, dann ist naheliegend, warum man eher zu Vollkornmehl greifen sollte! Übrigens sollte man bei Vollkornprodukten besonderen Wert auf biologischen Anbau legen, denn nicht nur die wertvollen Stoffe sind in der Schale enthalten sondern auch die Schadstoffe!

Dienstag, 23. Juni 2009

Kartoffel "Pizza"

...das ist jetzt schon mein zweiter Post mit einem Pizza Rezept. Pizza is schließlich auch was Leckeres! :)

Diese Pizza ist zwar eher sowas wie ein riesiger Kartoffelpuffer, aber zumindest Form und Belag erinnern doch stark an das ursprüngliche Gericht. Den Belag kann man jederzeit variieren und ganz nach persönlichem Geschmack anpassen!

Zutaten:
Erdäpfel (mehlig)
Zwiebel
Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskat
Champignons, Mozzarella, Tomaten, Mais, Zwiebel...


Zubereitung:
Die Kartoffel und den Zwiebel grob reiben. Eigelb dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

In einer großen beschichteten Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen und die Röstimasse hineingeben. Mit einem Pfannenwender zusammendrücken und dann ca. 6 Minuten anbraten lassen. Den Kartoffelpuffer auf einen großen Teller stürzen und anschließend mit der noch rohen Seite wieder in die Pfanne geben. Wieder ordentlich mit dem Pfannenwender zusammendrücken und auch auf dieser Seite ca. 6 Minuten weiterbraten lassen.

Währenddessen das Backrohr vorheizen und auf das Blech Backpapier auflegen.
Den Belag in regelmäßige Stücke schneiden.

Sobald das Rösti auf beiden Seiten schön angebraten ist auf das Backblech legen und mit den Zutaten nach Wunsch und Geschmack belegen. Anschließend etwas Käse drüber und bei ca. 200° für ca. 20min ins Rohr.

Die "Pizza" ist fertig, wenn der Käse schön geschmolzen und der Rösti knusprig ist!


Kartoffel sind übrigens weit besser als ihr Ruf! Wenn man sie nicht gerade zu fettigen Pommes verarbeitet, sind sie aus einer gesunden und vielfältigen Ernährung nicht wegzudenken.Neben komplexen Kohlehydraten und pflanzlichen Eiweiss mit einer hohen biologischen Wertigkeit liefern Kartoffel noch etliche wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie zB Vitamin C und A.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Gefüllte Tintenfisch-Tuben in würziger Tomatensauce

Ein tolles sommerliches Gericht mit spanischem Flair! Meine in Barcelona gekaufte Chorizo wartet seit einige Zeit darauf endlich gegessen zu werden und jetzt ist es so weit :-)

Wer's etwas leichter haben will kann die Chorizo weglassen und zB durch kurz angebratenen kleingeschnitteten roten und grünen Paprika ersetzen...

Zutaten:
Tintenfisch Tuben
Knoblauch
Zwiebel
Chorizo
sehr reife Tomaten oder Dosentomaten
Chili
Salz, Pfeffer, Zucker
etwas Mehl
Olivenöl

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden

Einen kleineren Teil von Zwiebel und Knoblauch zur Seite legen, den Rest in etwas Olivenöl anschwitzen lassen. Falls Dosentomaten verwendet werden, können diese direkt dazugegeben werden. Frische Tomaten vorher häuten und kleinschneiden.

Das Ganze langsam bei kleiner Flamme zu einer Tomatensauce verkochen lassen (gegebenenfalls etwas pürieren) und mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Falls die Konsistenz zu dick ist, mit etwas Gemüsesuppe verdünnen.

Eine kleine Chilischote und ein Lorbeerblatt in die Soße geben und leicht weiterköcheln lassen.


Die Tintenfisch-Tuben säubern (Glaskörper raus!) und die Tentakel abschneiden und klein zusammenscheiden. Die Chorizowurst in kleine Stücke schneiden.
In einer Pfanne Zwiebel, Knoblauch, die Tentakel und die Chorizo in etwas Olivenöl anbraten.

Die Tuben mit der Wurstmischung füllen und mit einem Zahnstocher oder Metallspieß verschließen. Dann den Tintenfisch auf beiden Seiten leicht mit Mehl stauben und bei größerer Hitze in der vorher vewendenen Pfanne scharf anbraten. Dann den angebratenen Tintenfisch in die Tomatensauce geben und noch ein paar Minuten fertig köcheln lassen. Mit Koriander oder Petersilie garnieren.

Dazu gibts entweder frisches Weißbrot, Reis oder Couscous und einen leckeren gemischten Salat.


Tintenfisch ist ein toller Lieferant für Eiweiß und Vitamin E und hat aber nur einen sehr niedrigen Fettgehalt!

Freitag, 12. Juni 2009

Zander auf Fenchelrisotto

Knapp vorm Wochenende mal ein etwas aufwändigeres Rezept. Schließlich will man sich und seine liebsten ja auch mal verwöhnen und außerdem muss der leckere Fenchel verkocht werden, der in meinem Kisterl war!

Zutaten:
Butter
Olivenöl
Zwiebel
Fenchel
Risottoreis
Weißwein
Gemüsesuppe
Parmesan
Zanderfilet
Zitrone
Sesam
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Zwiebel fein schneiden und Fenchel putzen und in gleichmäßige kleine Stücke schneiden. das Fenchelgrün aufheben und feinhacken.

Die Gemüsesuppe auf den Herd stellen und erhitzen.

Etwas Butter und Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig werden lassen. Dann den Fenchel dazugeben und etwas weiterdünsten lassen. Den Risottoreis hinzugeben und unter ständigen umrühren etwas weiterdünsten lassen. Mit einem guten Schluck Weißwein ablöschen und dann etwas einkochen lassen. Dann immer wieder schöpferweise heiße Suppe dazugeben und wieder reduzieren lassen bis der Reis weich ist. Wenn man Geduld hat und immer schön langsam Suppe dazugibt und umrührt, wird man mit einem cremigen Risotto belohnt! Zum Schluß noch etwas geriebenen Parmesan dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken

Die Zanderfilets salzen, pfeffern und mit Zitrone würzen und dann leicht mit Mehl anstauben und in Sesam wenden. Dann in einer Pfanne mit etwas Öl auf beiden Seiten bei mäßiger Hitze (...damit der Sesam nicht verbrennt) anbraten. Mir schmeckt der Fisch am besten, wenn er noch einen bissl glasigen Kern hat und dass ist je nach Dicke des Filets nach ca. 2-3 Minuten auf jeder Seite der Fall...

Mit dem gehackten Fenchelgrün garnieren. Dazu noch ein leckerer Salat und ein Glaserl Wein und das Wochenende kann kommen!

Alternativ zu Reis kann auch Dinkelreis nach dieser Art zubereitet werden.


Fenchel ist übrigens reich an Vitamin C und A und die darin enthaltenen ätherischen Öle haben eine sehr positive Wirkung auf die Verdauung Insbesondere das Fenchelgrün sollte nicht weggeworfen sondern umbedingt verwertet werden!

Ein paar Worte zu Sesam :
Angesehen davon, das Sesam einen tollen und nussigen Geschmack abgibt, liefert er dem Körper wichtiges Calcium!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Melanzani Aufstrich

Gestern sind mir aus meinem Bio-Kistl 2 Melanzani übergeblieben, die ich folgendermaßen verarbeitet habe...

Zutaten:
Melanzani
Knoblauch
Rahm
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Melanzani waschen und bei 220° ín den Backofen schieben.
Im Ofen braten lassen, bis die Melanzani außen ziemlich verschrumpelt und dunkel und innen weich und zart ist. Das dauert je nach Größe und Ofen ca. 35min.
Anschließend etwas auskühlen lassen und dann das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen und in eine Schüssel geben.
Etwas Rahm und fein geschnittenen Knoblauch dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es scharf mag, kann auch etwas Chili dazugeben!

Dieser Aufstrich schmeckt besonders lecker zu frischem Fladenbrot!

Übrigens:
Melanzani enthalten die wichtigen Vitamine B1, B2 und B3 und üebrdurchschnittlich viel Kalium! Die darin enthaltenen Bitterstoffe wirken außerdem verdauungsfördernd.

Montag, 8. Juni 2009

Erdäpfelgulasch mit Tofu

...auch dieses Rezept habe ich zum ersten mal mit Thomas Wiesauer von der VITAK gemeinsam gekocht. Für diejenigen, welche mit Tofu eher weniger anfangen können kann natürlich auch eine entsprechende Wursteinlage ergänzt werden.

Zutaten:
Erdäpfel (mehlige)
Zwiebel
Knoblauch
Essig
Paprikapulver (edelsüß), Kümmel (gemahlen), Majoran, Salz, Pfeffer
Tofu

Zubereitung:
Reichlich Zwiebel hacken und in etwas Pflanzenöl anschwitzen lassen. Langsam Farbe nehmen lassen und falls sich die Zwiebel anlegen mit etwas Suppe aufgiessen. Dann den feingehackten Knoblauch dazugeben und mit Paprikapulver würzen. Den Topf sofort vom Feuer nehmen und einen Deckel drauf, damit das Paprikapulver kurz dämpfen kann ohne bitter zu werden.

Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Tofu in gleichgroße Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl anbraten lassen.

Den Gulaschtopf wieder aufs Feuer stellen und mit Suppe aufgießen und dann mit Kümmel, Majoran, Salz und Pfeffer würzen.
Die Kartoffeln und die gebratenen Tofuwürfeln dazugeben und köcheln lassen bis die Erdäpfel weich sind.

Falls der Gulschsaft nicht dick genug ist kann das ganze noch mit etwas Speisestärke eingedickt werden. Ein Löfferl Rahm verfeinert das Gericht noch!

Dieses Gericht kann sehr gut wieder aufgewärmt werden - der Tofu bekommt mehr Geschmack, umso länger er im Saft liegen darf...

Dazu schmeckt ein gutes Schwarzbrot und ein Glaserl Bier :-)

Freitag, 5. Juni 2009

Mit Schafkäse gefüllte Bärlauch-Knödel (4 Portionen)

Naja - die Bärlauch Saison is ja eigentlich schon vorbei, aber für den Fall das jemand wie ich noch etwas Vorat im Tiefkühlfach hat, ist dieses Rezept eine schöne Abwechslung!
Alternativ kann das Ganze natürlich auch mit Blattspinat zubereitet werden...

Zutaten:

Butter
Zwiebel
Bärlauch (blanchiert und ausgedrückt)
2 Eier
etwas Mehl
1/2l Milch
1kg Semmelwürfel
Schafskäse
Rahm oder Obers
Salz, Pfeffer, Muskatnuss


Zubereitung:
Die Milch leicht erwärmen und über die Semmelwürfel gießen.
Den kleingeschnittenen Zwiebel in Butter glasig dünsten und ein bisschen kleingeschnittenen Bärlauch dazugeben. Etwas auskühlen lassen und dann zu den eingeweichten Semmelwürfeln dazugeben. Eier, Salz, Pfeffer und Musaktnuss sowie ein paar Esslöffel Mehl (nach Kosistenz) zur Knödelmasse hinzugeben und alles gut verrühren.

Schafkäse in kleine Würfel schneiden und mit etwas blanchierten Bärlauch vermischen.
Anschließend Knödel formen und mit der Schafskäsemischung füllen.

Knödel im leicht wallenden Salzwasser ca. 25min ziehen lassen.

Währenddessen etwas Zwiebel in Pflanzenöl anschwitzen und den klein geschnittenen Bärlauch dazugeben. Obers oder Rahm dazugeben und etwas durchköcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit dem Stabmixer pürieren. Sollte etwas Schafskäse übergeblieben sein, kann der auch noch in die Soße hinzugegeben werden!

Knödel mit Soße anrichten und vielleicht noch einen guten Salat dazu - und fertig is ein leckeres vegetarisches Hauptgericht...!


Bärlauch hat übrigens einen überdurchschnittlich hohen Vitamin C und Eisen - Gehalt und wirkt duch die darin enthaltenen ätherischen Öle reinigend und blutdrucksenkend.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Kartoffel - Sauerkraut Strudel

Dieser Strudel ist als sättigende Hauptspeise (zB mit Salat und einer Kräuterrahmsoße) genauso geeignet wie als leckere Zuspeise zu verschiedenen Fleischgerichten!

Zutaten:
Kartoffel (gekocht und geschält)
Zwiebel
Knoblauch
Sauerkraut
Strudelteig (zB Dinkel-Strudelteig von Tante Fanny)
Kümmel, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Eigelb

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in Pflanzenöl anbraten. Dann die in Scheiben geschnittenen, gekochten Kartoffeln hinzugeben und braten lassen bis die Kartoffelscheiben schön gebräunt sind. Mit Kümmel, Muskat, Salz und Pfeffer würzen und etwas auskühlen lassen.
Das Sauerkraut ausdrücken (zB mit einem Geschirrtuch) und mit den ausgekühlten Bratkartoffeln vermischen. Die Masse sollte nicht zu feucht sein, da sonst der Strudel reissen kann. Dann die Masse in den Strudelteig einschlagen und mit Eigelb bestreichen.
Bei 190° im Backrohr ca. 40min goldraun und knusprig backen.


Sauerkraut ist übrigens nicht ohne:
Es ist ein toller heimischer Vitamin C Lieferant für den Winter und das darin enthaltene Vitamin B12 ist in pflanzlichen Nahrungsmitteln sonst nur sehr selten zu finden!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Polenta Pizza

Dieses Rezept ist inspiriert von unserem VITAK-Koch Thomas Wiesauer, der mir im Rahmen der Ausbildung zum "Dipl. Ernährungstrainer" jede Menge toller Tipps gegeben hat!

Diese Rezept ist eine spannende Alternative zu einer "normalen" Pizza mit Germteig - insbesondere auch für Allergiker (Germ oder Gluten) - und kann eigentlich mit beliebigen Zutaten belegt werden. Sehr gut passen auch gekochte Bohnen drauf, die im Ofen herrlich knusprig werden. Wenn man in den Polentateig ein Löfferl Kräuterpaste (Pesto...) hineingibt, kriegt das ganze eine interessante Farbe und einen tollen Geschmack!

Zutaten:
Polenta
Ei
Salz

Blattspinat
Frische Paradeiser
Schafkäse
Knoblauch


Zubereitung:
Die Polenta gemäß Anleitung zubereiten und auskühlen lassen (handwarm).
Mit einem Eigelb vermischen und salzen.
Auf ein gefettetes Backblech aufstreichen (1/2 fingerdick).
Den Blattspinat waschen und kürz dämpfen, damit er zusammenfällt. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen (...frischer geriebener Ingwer schmeckt übrigens auch sehr gut im Blatspinat...). Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und drauflegen. Zum Schluss mit zerbröckelten Schafskäse bestreuen.
Im Ofen bei 180° ca. 35min backen.

Paprika Gemüse - Curry mit Dinkelreis (für ca. 2 Personen)

Diese Rezept ist ein klassisches Beispiel für "Ich hab nicht viel im Kühlschrank, aber trotzdem Hunger"...
Zutaten:
2 Stk. Paprika (gelb oder rot)
2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 TL rote Curry-Paste
Salz, Pfeffer
Div. Gemüse (nach Saison)
frischer Koriander (zum Garnieren)
1 große Tasse Dinkelreis


Zubereitung:
Dinkelreis 20min im gesalzenen Wasser kochen lassen (Verhältnis Wasser:Dinkel = 2:1)
Knoblauch und Zwiebel in Pflanzenöl anbraten.
Klein geschnittenen Paprika dazugeben und ein paar Minuten mit anrösten lassen.
Mit Wasser (od. Gemüsesuppe) aufgiessen und weich dünsten.
Mit dem Stabmixer pürieren und mit Currypaste, Salz und Pfeffer würzen.
Das klein geschnittene Gemüse dazu (Gemüse mit längerer Gardauer zuerst, oder vorher blanchieren) und in der Soße köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.
Wenn gewünscht kann die Soße mit etwas Schlagobers oder Rahm verfeinert werden.

Um in das Gericht noch etwas mehr Eiweiß hineinzubringen gibts folgende Vorschläge:
- angebratene Tofuwürfel
- gekochte Hülsenfrüchte
- angebratenen Hühnerfleisch oder Fisch