Ich war gestern nach der Sommerpause wieder mal bei meinem Ernährungstrainer Lehrgang und wir hatten Kochpraxis zum Thema "Ayurverda".
Als nicht bzw. wenig Esoteriker kann ich zwar mit Ayurveda eher wenig anfangen, aber als Liebhaber vom indischen Essen war die Kochsession trotzdem echt spannend!
Das sind mal 2 von den 5 Gerichten die wir gestern gekocht haben. Weitere folgen!
Dhal (Pikante rote Linsen)
Zutaten:
Rote Linsen
Zwiebel
Knoblauch
Ingwer
Chili
Kurkuma
Kreuzkümmel
Schwarzkümmel
Tomaten
Koriandergrün
Ghee (geklärte Butter)
Die roten Linsen in einem Topf mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen.
Während dessen den Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili fein schneiden.
Etwas Ghee in einen kleinen Topf geben und gemeinsam mit den Gewürzen erhitzen.
Anschließend Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und anschwitzen lassen, bis der Zwiebel etwas Farbe bekommen hat. Die Tomaten in kleine Stücke schneiden und dazugeben und noch etwas weiterbraten lassen.
Sobald die Linsen fast fertig sind, die Gewürzsoße dazugeben, ordentlich vermischen und fertigkochen lassen. Eventuell muss noch etwas Wasser ergänzt werden, wenn die Linsen schon alles aufgesogen haben.
Am Ende noch mit Salz und eventuell einem Schuss Essig abschmecken.
Mit Koriander bestreut servieren. Dazu gibt's Chapatis und Chutney!
Die Linsen sollten ganz weich (gar) gekocht werden, da sie sonst zu Verdauungsproblemen führen können. Das Kochwasser von den Linsen soll übrigens nicht gesalzen werden, da sie sonst länger brauchen um weich zu werden.
Gurken Raita
Zutaten:
Gurke
Joghurt
Salz
Kreuzkümmel
Gurke fein schneiden oder reissen. Mit Joghurt vermischen und mit Salz und Kreuzkümmel anschmecken.
Chapatis (indisches Fladenbrot)
Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel) mit Wasser, Salz und etwas Ghee zu einem geschmeidigen Teig vermengen. Den Teig ordentlich durchkneten und anschließend mit einem Geschirrtuch bedeckt in einer Schüssel für ca. 30 min ruhen lassen.
Nachdem der Teig geruht hat, kann er mit verschiedenen Gewürzen versehen werden.
Wir haben 3 Varianten ausprobiert: Schwarzkümmel, Kreuzkümmel und Chili (frisch).
Schwarzkümmel schmeckt mir besonders gut und Chili gibt dem ganzen Fladen eine schöne rötliche Färbung.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu dünnen und nicht zu großen Fladen auswalken.
Eine beschichtete Pfanne ohne Öl erhitzen und die Teigfladen auf beiden Seiten jeweils ca. 3 Minuten backen.
Noch ein paar schlaue Dinge zu Hülsenfrüchten und den verwendeten Gewürzen:
Die indische bzw. die Ayurveda-Küche ist ja vorwiegend vegetarisch. Linsen und andere Hülsenfrüchte dienen hier als wertvoller Eiweiß-Lieferant.
Auch für uns wäre empfehlenswert, einen Teil unseres Protein-Bedarfs durch pflanzliches Eiweiß zu decken: Neben Hülsenfrüchten enthalten auch Kartoffeln und Vollkorn-Getreide wertvolle Proteine! Die Kombination von pflanzlichen Eiweiß und Kohlenhydraten (z.B. Linsen und Reis, Kichererbsen und Fladenbrot) liefern dem Körper günstige Nährstoffkombinationen und eine Vielzahl von Aminosäuren (auch essentiellen).
Schwarzkümmel is ein besonders wertvolles Gewürz: es wirkt blähungswidrig und die darin enthaltenen Öle sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie sekundären Pflanzenstoffen. Darüberhinaus sagt man ihm immunsteigernde und entzündungshemmende Wirkung nach.
Freitag, 31. Juli 2009
Montag, 20. Juli 2009
Mein erstes Buffet :-)

... auf einer Party von meinem Freund Roman hab ich mein erstes Buffet ausgerichtet :-)
Es gab:
- Div. gefüllte Tramezzini
- Spiesschen mit Chorizo, Oliven, Käse
- Spiesschen mit Schafkäse, Minze und Wassermelone
- Spiesschen mit Paradeiser, Basilikum und Mozzarella
- Melone mit Prosciutto
- Gefüllte Tomaten mit Kräuter-Hüttenkäse
- Gegrillte Melanzani gefüllt mit Feta und Kräuterpesto
Montag, 13. Juli 2009
Gnocci mit sommerlicher Gemüse-Soße
Am Wochenende hab ich immer etwas mehr Zeit und Muse zum Kochen und außerdem wartete einiges an frischem Gemüse darauf aus dem Eiskasten in den warmen Topf zu kommen...
Zutaten:
Kartoffeln (mehlig)
Weizen-Vollkorn-Mehl
Tomaten
Zwiebel
Knoblauch
Stangensellerie
Fenchel
Pflanzenöl
Chili, Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Die Kartoffel im gesalzenen Wasser kochen, dann schälen und durch eine Kartoffelpresse quetschen. Nach und nach Mehl hineinverarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist, der nicht mehr kleben soll. Salzen, Pfeffern und mit Muskat würzen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine daumendicke Teigwurst ausrollen und in ca. 1,5cm lange Stücke schneiden. Mit einer Gabel das typische Muster in die Stückchen drücken.
Im kochenden Salzwasser die Gnocci garziehen lassen.
Wenn die Gnocci schwimmen sind sie fertig!
Zwiebel, Knoblauch und Chili fein scheiden. Das Gemüse waschen, putzen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Das Grün vom Stangensellerie hacken und zu Seite tun.
Zwiebel, Knoblauch und Chili in etwas Olivenöl anbraten lassen. Wenn der Zwiebel etwas Farbe genommen hat, das restliche Gemüse dazugeben und etwas durchrösten lassen.
Anschließend die Tomaten dazugeben und weiterkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Grün vom Stangensellerie würzen.
Die fertigen Gnocci in die heiße Gemüsesoße geben und durchschwenken und mit frisch gehobelten Parmesan betreut servieren.
Dazu passt ein Ruccola-Karotten-Fenchel Salat!
Zutaten:
Kartoffeln (mehlig)
Weizen-Vollkorn-Mehl
Tomaten
Zwiebel
Knoblauch
Stangensellerie
Fenchel
Pflanzenöl
Chili, Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Die Kartoffel im gesalzenen Wasser kochen, dann schälen und durch eine Kartoffelpresse quetschen. Nach und nach Mehl hineinverarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist, der nicht mehr kleben soll. Salzen, Pfeffern und mit Muskat würzen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine daumendicke Teigwurst ausrollen und in ca. 1,5cm lange Stücke schneiden. Mit einer Gabel das typische Muster in die Stückchen drücken.
Im kochenden Salzwasser die Gnocci garziehen lassen.
Wenn die Gnocci schwimmen sind sie fertig!
Zwiebel, Knoblauch und Chili fein scheiden. Das Gemüse waschen, putzen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Das Grün vom Stangensellerie hacken und zu Seite tun.
Zwiebel, Knoblauch und Chili in etwas Olivenöl anbraten lassen. Wenn der Zwiebel etwas Farbe genommen hat, das restliche Gemüse dazugeben und etwas durchrösten lassen.
Anschließend die Tomaten dazugeben und weiterkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Grün vom Stangensellerie würzen.
Die fertigen Gnocci in die heiße Gemüsesoße geben und durchschwenken und mit frisch gehobelten Parmesan betreut servieren.
Dazu passt ein Ruccola-Karotten-Fenchel Salat!
Donnerstag, 9. Juli 2009
Indischer Karfiol-Kartoffel-Curry (Alu-Gobi)
Mein Bio-Kisterl vom Adamah ist wieder mal gekommen und nachdem ich schon Tage nix Gscheites mehr gekocht hab, werd ich heute mal wieder Alu-Gobi machen!
In der indischen Küche gibts jede Menge leckere Gemüse-Rezepte und dieses ist eines meiner Favoriten:
Zutaten:
Karfiol
Kartoffel
Zwiebel
Tomaten
Chili
Ingwer (frisch)
Knoblauch (frisch)
Kreuzkümmel
Kurkuma
Garam Masala
Koriandergrün
Salz
Pflanzenöl oder Ghee
Zubereitung:
Die Kartoffel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Sie sollen nicht zu weich sein, weil sie im Curry dann noch fertig gegart werden und sonst zerfallen würden.
Den Karifol in Röschen teilen und ebenso vorkochen. Auch hier soll der Karifol nicht zu weich gekocht werden.
Um mir Arbeit beim Geschirrwaschen zu sparen, mach ich das übrigens immer gemeinsam in einem Topf. Wobei der Karifol erst später in den Topf kommt, weil seine Garzeit kürzer ist.
Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili in sehr feine Stücke schneiden.
Die Tomaten in kleine Stücke schneiden. Je nachdem wie trocken oder saftig man das Curry haben will, nimmt man mehr oder weniger Tomaten. Beim Inder ist dieses Gericht eher trocken und teilweise werden die Tomaten sogar ganz weggelassen.
In einem beschichteten Topf (zB Wok) etwas Öl erhitzen und die Gewürze (Garam masala, Kreuzkümmel und Kurkuma) darin anrösten. Etwas später Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili dazugeben.
Dannach die Tomatenwürfel dazugeben und etwas anbraten lassen.
Zum Schluß kommen dann die vorgekochten Kartoffeln und der Karfiol dazu und alles wird ordentlich vermischt und weitergebraten. Je nachdem wie lange die Kartoffeln vorgekocht wurden, muss vielleicht noch etwas Wasser hinzugegeben werden, damit die Kartoffeln weich garen können.
Nach Geschmack salzen und mit gehacktem Koriander garniert anrichten.
Dazu passt zB indisches Fladenbrot oder Reis und Chutney.
Gewürze und Zutaten haben in der indischen und in den unterschiedlichen asiatischen Küchen, mehr als nur den Zweck die Speisen wohlschmeckender zu machen:
Irgendein alter, schlauer Chinese soll mal gesagt haben:
"Ist er Koch oder Arzt? Ist dies eine Apotheke oder ein Restaurant? Fisch, Fleisch, Gemüse, Frühlingszwiebel und Porree: Köstliche Gerichte verbannen Tabletten und Pillen. Nahrhafte Speisen sind das Mittel gegen alle Leiden."
Ich bin zwar kein ausgeprägter Esoteriker, aber ich denk an ein paar 1000 Jahren Erfahrung bei TCM und Ayurveda wird schon ein bissl was dran sein ;-)
Kurkuma und Ingwer wirken zB anregend auf die Magensaftproduktion und gilt als antioxidativ und entzündungshemmend.
In der indischen Küche gibts jede Menge leckere Gemüse-Rezepte und dieses ist eines meiner Favoriten:
Zutaten:
Karfiol
Kartoffel
Zwiebel
Tomaten
Chili
Ingwer (frisch)
Knoblauch (frisch)
Kreuzkümmel
Kurkuma
Garam Masala
Koriandergrün
Salz
Pflanzenöl oder Ghee
Zubereitung:
Die Kartoffel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Sie sollen nicht zu weich sein, weil sie im Curry dann noch fertig gegart werden und sonst zerfallen würden.
Den Karifol in Röschen teilen und ebenso vorkochen. Auch hier soll der Karifol nicht zu weich gekocht werden.
Um mir Arbeit beim Geschirrwaschen zu sparen, mach ich das übrigens immer gemeinsam in einem Topf. Wobei der Karifol erst später in den Topf kommt, weil seine Garzeit kürzer ist.
Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili in sehr feine Stücke schneiden.
Die Tomaten in kleine Stücke schneiden. Je nachdem wie trocken oder saftig man das Curry haben will, nimmt man mehr oder weniger Tomaten. Beim Inder ist dieses Gericht eher trocken und teilweise werden die Tomaten sogar ganz weggelassen.
In einem beschichteten Topf (zB Wok) etwas Öl erhitzen und die Gewürze (Garam masala, Kreuzkümmel und Kurkuma) darin anrösten. Etwas später Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili dazugeben.
Dannach die Tomatenwürfel dazugeben und etwas anbraten lassen.
Zum Schluß kommen dann die vorgekochten Kartoffeln und der Karfiol dazu und alles wird ordentlich vermischt und weitergebraten. Je nachdem wie lange die Kartoffeln vorgekocht wurden, muss vielleicht noch etwas Wasser hinzugegeben werden, damit die Kartoffeln weich garen können.
Nach Geschmack salzen und mit gehacktem Koriander garniert anrichten.
Dazu passt zB indisches Fladenbrot oder Reis und Chutney.
Gewürze und Zutaten haben in der indischen und in den unterschiedlichen asiatischen Küchen, mehr als nur den Zweck die Speisen wohlschmeckender zu machen:
Irgendein alter, schlauer Chinese soll mal gesagt haben:
"Ist er Koch oder Arzt? Ist dies eine Apotheke oder ein Restaurant? Fisch, Fleisch, Gemüse, Frühlingszwiebel und Porree: Köstliche Gerichte verbannen Tabletten und Pillen. Nahrhafte Speisen sind das Mittel gegen alle Leiden."
Ich bin zwar kein ausgeprägter Esoteriker, aber ich denk an ein paar 1000 Jahren Erfahrung bei TCM und Ayurveda wird schon ein bissl was dran sein ;-)
Kurkuma und Ingwer wirken zB anregend auf die Magensaftproduktion und gilt als antioxidativ und entzündungshemmend.
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