Mittwoch, 25. November 2009

Zwiebelsuppe mit Blätterteighaube

Ein typisches Wintergericht, das mit sehr wenigen Zutaten auskommt und außerdem schnell gekocht ist!
Die Blätterteighaube ist eher für den Show-Effekt und kann natürlich bei einem "normalen" Abendessen auch weggelassen werden :-)

Zutaten (2-3 Personen):
4-5 Zwiebel
etwas Olivenöl
etwas Vollkornweizen-Mehl
1/16 Weißwein
selbstgemachtes Suppengewürz
Salz und Pfeffer
Dinkelblätterteig
etwas geriebenen Käse

Zuereitung:
Die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden.
Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin hellbraun rösten. Gelegentlich mit einem Schluck heissen Wasser angießen, damit sich die Bratrückstände von Topfboden lösen.

Sobald die Zwiebel gleichmäßig gebräunt sind, mit etwas Vollkornmehl stauben und kurz mitrösten lassen.
Dann mit dem Weisswein aufgiessen, kurz den Alkohol verdampfen lassen, und dann ca. 1l heisses Wasser dazugeben. Ein paar Minuten köcheln lassen und dann mit Suppengewürz, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Backrohr auf ca. 180° vorheizen. Die fertige Suppe in kleine, ofenfeste Suppenschüsseln geben und aus dem Blätterteig Kreise ausschneiden, die etwas größer sind, als die Suppenschüsseln. Den oberen Rand der Suppenschüssel mit Eigelb einstreichen und den Blätterteig darüberlegen und gut festdrücken. Den Teig mit Eigelb bepinseln und mit etwas geriebenen Käse bestreuen und für ca. 15 Minuten in den Ofen bis der Blätterteig schon knusprig und braun ist.



Die Zwiebel ist übrigens eine tolle Knolle! Schon seit den alten Römern ist die Gemüsezwiebel in unserem Raum eine wichtige Speisepflanze. Er enthält Calcium, Phosphor und Vitamin B2 und wirkt antibakteriell und schleimlösend. Die Volksmedizin verwendet den Zwiebel auch gerne äußerlich z.B. in Form eines Zwiebelflecks, der gut gegen festsitzenden Husten helfen soll.

Montag, 23. November 2009

Gefüllte Ofen-Paradeiser auf Erdäpfel-Sellerie Püree

Obwohl die Paradeiser momentan nicht gerade frisch von der "Staudn" kommen, möchte ich wieder mal ein Rezept aus frischen Paradeisern posten. Gerade im Herbst und Winter mag ich Gerichte aus dem Ofen besonders gern...

Zutaten: (für 2 Personen)
4 mittelgroße Paradeiser
Kräuterpaste
1 kl. Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
etwas gekochter Reis (eventuell 7 Korn-Reis)
geriebener Käse

60dag Erdäpfel
40dag Knollensellerie
etwas Milch
Salz. Pfeffer, Muskatnuss
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Erdäpfel und Zeller waschen, schälen und in kleinere Stücke schneiden.
In gesalzenen Wasser weich kochen lassen.

Die Tomaten waschen und einen "Deckel" abschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Löffel ausschaben. Einen kleinen Zwiebel sowie den Knoblauch fein schneiden. Einen Teil des Fruchtfleisches mit dem gekochten Reis, Zwiebel und Knoblauch vermischen und mit Salz und Kräuterpaste abschmecken.
Die ausgehöhlten Tomaten mit der Reis-Mischung füllen und mit etwas geriebenen Käse besteuen.
In einer ausgefetteten Auflaufform im auf ca. 160° vorgeheizten Backofen für ca. 10-12 Minuten backen. Die Tomaten sind fertig wenn der Käse geschmolzen und braun ist.

Während die Tomaten im Ofen sind, das Püree fertig machen:
Die weichgekochten Kartoffel und Zeller-Stücke mit etwas warmer Milch zu einem Püree zerstampfen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Olivenöl abschmecken.

Dazu passt ein grüner Salat!

Montag, 16. November 2009

Karotten - Kartoffel - Kohlrabi Suppe

...mittlerweile zählen ja auch ein paar Mamas zu meiner Leserschaft und ich hab versprochen, dass ich auch mehr kleinkindtaugliche Rezepte blogge! Dies ist mein erstes offizielles Kinderrezept, bei dem ich wert daraufgelegt habe, dass sich der Aufwand für die Mamas in Grenzen hält und diese auch mitessen können.

Zutaten (für 1-2 Mamas und hungrige Kinder)
1 Zwiebel
2-3 Erdäpfeln (mehlig)
1 mittelgroßer Kohlrabi
2-3 Karotten
selbstgem. Suppenwürze, Salz, Pfeffer, Kümmel, Fenchelsamen
1EL Mehl
etwas Pflanzenöl
1 Liter Wasser

Zubereitung:
Alle Gemüse putzen, schälen und in mundgrechte Stücke schneiden.

Zwiebel fein schneiden und in etwas Pflanzenöl glasig werden lassen.
1 EL Mehl dazugeben und anrösten, und damit eine helle Einbrenn herzustellen.

Mit 1l Wasser aufgießen und mit dem Schneebesen die Einbrenn einrühren.Das Gemüse sowie zerstossene Kümmelkörner und Fenchelsamen hinzugeben und alles solange köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Falls die Suppe zu wenig sämig ist, einen halben rohen Kartoffel hineinreiben um sie zu binden. Mit Suppenwürze sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war jetzt die Suppen-Variante für die Mamas.
Für die lieben Kleinen evetuell etwas milder würzen und bei Bedarf pürieren. Der Kümmel und Fenchelsamen sorgt für eine gute Verdauung und dafür, dass der Bauch nicht drückt ;-)

Mittwoch, 4. November 2009

Zeller im Sesammantel mit lauwarmen Kartoffel-Pesto-Salat

Dieses Gericht ist eigentlich ein leicht abgewandelter Klassiker der Wiener Küche. Mir persönlich schmeckt zwar eine "normale" Panade auch sehr gut, allerdings saugt sich die Sesam-Panade weniger mit Fett voll und ist daher auch bekömmlicher...

Zutaten (2 Personen):
1 Knollensellerie (Zeller)
etwas Mehl
1 Ei
60dag Erdäpfel (festkochend)
1 rote Zwiebel
Kräuterpaste
Essig, Walnussöl
Salz, Pfeffer
etwas Pflanzenöl (zB Rapsöl)


Zubereitung:
Die Kartoffel waschen und in gesalzenen Wasser gar kochen lassen. Den roten Zwiebel in feine Stücke schneiden. Wenn die Kartoffeln gar sind, etwas auskühlen lassen, schälen und in Scheiben schneiden.
Aus Suppe, einem Spritzer Essig, Salz, Pfeffer und Zucker eine Marinade machen und in einem Topf erhitzen.Die warme Marinade über die Kartoffeln schütten und ordentlich durchziehen lassen.

Den Zeller schälen und in fingerdicke Scheiben schneiden. In einem Topf mit etwas Suppe die Zellerscheiben köcheln lassen, bis sie bissfest sind.

Mehl in einen Suppenteller geben. Ein Ei in einem zweiten Suppen-Teller versprudeln. In einen dritten Teller etwas Sesam geben. Die Zellerscheiben mit Salz würzen und mit Mehl, Ei und dann Sesam eine Panade herstellen. In einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die panierten Zellerscheiben bei nicht zu großer Hitze backen. Nicht zu heiss werden lassen, da sonst der Sesam schwarz wird.

Den Kartoffelsalat nötigenfalls noch abschmecken, mit einem Klecks Kräuterpaste grün einfärben und aromatisieren und mit etwas Walnussöl vollenden.

Montag, 2. November 2009

Kürbis Lasagne mit Bohnen-Bechamel

Das ist ein Rezept für alle die einen oder mehrere Kürbisköpfe zu Halloween-gekauft haben und jetzt nicht wissen, was sie damit kochen sollen. Oder auch für diejenigen, welche auf Halloween gepfiffen haben (...so wie ich...) und trotzdem einen Kürbis verkochen wollen! :-)

Um mal eine Alternative zur klassischen Bechamel-Sauce aufzuzeigen, hab ich hier eine Bohnen-Bechamel gemacht. Geht aber genauso mit einer "normalen" Bechamel-Sauce...

Zutaten:
Kürbis (geschält und in Stücke geschnitten)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Lasagneblätter (grün und/oder weiß)
Geriebener Käse
getrocknete Weisse Bohnen
Thymian, Bohnenkraut
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
etwas Pflanzenöl


Zubereitung:
Weisse Bohnen über Nacht in Wasser einweichen.
Die eingeweichten Bohnen unter Zugabe von Bohnenkraut und Thymian sehr weich kochen.
Die weichgekochten Bohnen mit einem Teil des Kochwassers zu einer sämigen Sauce pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Zwiebel und Knoblauch in kleine Stücke schneiden und in einem Topf in etwas Pflanzenöl anschwitzen.
Die Kürbisstücke dazugeben und bei schwacher Hitze dünsten bis der Kürbis schön weich geworden ist.
Eventuell mit einem Schluck Brühe oder Wasser aufgießen, falls der Kürbis zu wenig Wasser abgibt.
Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss abschmecken.

In einer ausgebutterten Auflaufform abwechselnd Lasagneblätter, Kürbisgemüse und Bohnen-Bechamel aufschichten. Die Kosistenz der Lasagne kann gesteuert werden, indem mehr oder weniger viele Schichten Teigblätter zugegeben werden.Als letzte Schicht die Bohnen-Bechamel verwenden und mit geriebenen Käse reichlich bestreuen.

Im auf 180°C vorgeheizten Backrohr für ca. 45min backen. Die Lasagne ist fertig, wenn der Käse braun und knusprig geworden ist. Mit einem Klecks Kräuterpaste garniert anrichten!


Dazu passt ein schöner grüner Salat oder auch ein Krautsalat!