Gestern gabs wiedermal ein schnelles und unkompliziertes Abendessen: Schnell gekocht und wenig Geschirr zum Abwaschen, dafür mehr Zeit um zu genießen :)
Zutaten (2 Portionen):
1 große Zucchini
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
etwas Rama Creme fine oder Obers
200g Dinkelnudeln
ca. 200-250g Lachfilet
ein wenig Mehl
etwas Zitronensaft
Thymian
Salz, Pfeffer
etwas Pflanzenöl
Zubereitung:
Den Fisch waschen, mit Küchenrolle abtrocknen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
Anschließend die Filets mit etwas Mehl stauben.
Zwiebel und Knoblauch in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Pflanzenöl anbraten.
Wenn die Zwiebel glasig geworden sind, die in kleine Stücke geschnittenen Zucchini dazugeben und etwas weiterbraten lassen. Mit getrocknetem Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Zucchini weich sind und etwas Farbe bekommen einen Teil der Zucchini aus der Pfanne nehmen und in einen Mixbecher geben. Mit einem Schluck Suppe und etwas Obers mit dem Pürierstab durchmixen und wieder zu den restlichen Zucchini-Stücken geben.
Die Nudeln in gesalzenem Wasser bissfest kochen und beim Abgießen etwas vom Kochwasser zurückbehalten. Die Nudeln mit der Zucchini-Sauce vermischen und bei Bedarf etwas von dem Kochwasser zugeben, damit die Sauce sämiger wird. Eventuell noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Saucenreste aus der Pfanne mit Kücherolle wegwischen und darin etwas Öl erhitzen.
Die Fischfilets ins heisse Öl geben und beidseitig ca. 5 min anbraten. Der Kern kann ruhig noch etwas glasig sein, dann schmeckt der Lachs saftiger!
Die fertigen Filets auf einem Nudelbett servieren und mit ein paar Kräutern garnieren.
Wir haben uns einen roten Rüben Salat dazu gemacht, ein grüner Salat passt natürlich auch sehr gut!
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Wärmender Getreidebrei mit Früchtekompott fürs Frühstück
Ich möchte heute mal ein alternatives Frühstück vorstellen, für diejenigen denen Brot, Weckerl oder Müsli schon beim Hals raushängen. Gerade im Herbst und Winter kann ein warmes bzw. erwärmendes Frühstück sehr zum Wohlbefinden beitragen!
Zutaten (für 1 Person):
¼ l Wasser
ca. 8 El Hafer- oder Hirseflocken
Ghee oder Butter
nach Wunsch: Rosinen, getrocknete Datteln oder Feigen
nach Wunsch: Zimt, Anis, Ingwer, Kardamon, Safran
Honig
1 Birne oder Apfel
Nelken
Zubereitung:
Das in mundgerechte Stücke geschnittene Obst in einem Topf geben und mit Nelken und einem Stück Zimtrinde sowie ein wenig Wasser solange köcheln lassen, bis das Obst weich ist. Das Kompott kann natürlich auch auf Vorrat zubereitet werden und auf einige Tage verteilt gegessen werden.
In einem Topf sehr wenig Ghee oder Butter erhitzen und je nach Wunsch Gewürze dazugeben und kurz anrösten. Ich bevorzuge Zimt und Kardamon (das schmeckt ein bissl wie "Weihnachten"). Wenn die Gewürze zu duften beginnnen, die Getreideflocken und die Datteln/Feigen/Rosinen dazugeben und kurz mitrösten lassen.
Dann mit dem Wasser aufgießen und solange köcheln lassen, bis ein cremiger Brei enstanden ist.
Wenn gewünscht kann der Brei mit etwas Honig gesüßt werden.
Den warmen Brei gemeinsam mit dem Kompott servieren!
Ein paar Worte zu den verwendeten Gewürzen und Ihren Eigenschaften:
- Nelken:
In der Volksmedizin kommen sie auf Grund Ihrer schmerzstillenden Wirkung bei Zahnschmerzen zum Einsatz. Also beim Genuss des Kompotts sollte man darauf schauen, dass man nicht direkt auf eine Nelke draufbeisst - außer man hat gerade Zahnschmerzen ;-)
Des weiteren wird Nelken eine kreislaufanregende Wirkung zugesprochen und sie sollen die Lungen stärken.
- Zimt:
Dieses Gewürz soll blutreinigend und entzündungshemmend wirken und den Blutzuckerspiegel senken. Seine auswurffördernde Wirkung hilft bei Husten und Erkältungen.
- Kardamon:
Er regt die Verdauung an und hilft gegen Blähungen. Wie auch der Zimt soll Kardamon eine positive Wirkung bei Erkältung und Husten haben.
Zutaten (für 1 Person):
¼ l Wasser
ca. 8 El Hafer- oder Hirseflocken
Ghee oder Butter
nach Wunsch: Rosinen, getrocknete Datteln oder Feigen
nach Wunsch: Zimt, Anis, Ingwer, Kardamon, Safran
Honig
1 Birne oder Apfel
Nelken
Zubereitung:
Das in mundgerechte Stücke geschnittene Obst in einem Topf geben und mit Nelken und einem Stück Zimtrinde sowie ein wenig Wasser solange köcheln lassen, bis das Obst weich ist. Das Kompott kann natürlich auch auf Vorrat zubereitet werden und auf einige Tage verteilt gegessen werden.
In einem Topf sehr wenig Ghee oder Butter erhitzen und je nach Wunsch Gewürze dazugeben und kurz anrösten. Ich bevorzuge Zimt und Kardamon (das schmeckt ein bissl wie "Weihnachten"). Wenn die Gewürze zu duften beginnnen, die Getreideflocken und die Datteln/Feigen/Rosinen dazugeben und kurz mitrösten lassen.
Dann mit dem Wasser aufgießen und solange köcheln lassen, bis ein cremiger Brei enstanden ist.
Wenn gewünscht kann der Brei mit etwas Honig gesüßt werden.
Den warmen Brei gemeinsam mit dem Kompott servieren!
Ein paar Worte zu den verwendeten Gewürzen und Ihren Eigenschaften:
- Nelken:
In der Volksmedizin kommen sie auf Grund Ihrer schmerzstillenden Wirkung bei Zahnschmerzen zum Einsatz. Also beim Genuss des Kompotts sollte man darauf schauen, dass man nicht direkt auf eine Nelke draufbeisst - außer man hat gerade Zahnschmerzen ;-)
Des weiteren wird Nelken eine kreislaufanregende Wirkung zugesprochen und sie sollen die Lungen stärken.
- Zimt:
Dieses Gewürz soll blutreinigend und entzündungshemmend wirken und den Blutzuckerspiegel senken. Seine auswurffördernde Wirkung hilft bei Husten und Erkältungen.
- Kardamon:
Er regt die Verdauung an und hilft gegen Blähungen. Wie auch der Zimt soll Kardamon eine positive Wirkung bei Erkältung und Husten haben.
Labels:
Apfel,
Birne,
Frühstück,
Getreidebrei,
Kompott
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Vegetarische, gefüllte Zucchini mit Schafskäse
Ein paar leckere Dinge gibt der Garten auch trotz der sinkenden Temperaturen noch her... Aus dem elterlichen Gartern meiner Freundin habe ich eine riesige Zuccini bekommen, der es jetzt an ihren grünen Kragen geht!
Zutaten:
1-2 große Zucchini
1 Zwiebel
1 Tasse Cous-Cous
Schafkäse
etwas geriebener Käse
Knoblauch
etwas Kräuterpaste
frische Minze
etwas Planzenöl
Zubereitung:
Cous-Cous nach Anleitung kochen und etwas auskühlen lassen.
Die Zucchini mit einem Löffel aushöhlen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
Den Zwiebel und Knoblauch ein feine Stücke hacken.
In einem Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen lassen. Dann das Zucchini-Fruchtfleisch dazugeben und kraftig anbraten lassen.
Den Cous-cous mit den Zucciniwürfeln und dem in kleine Stücke geschnittenen Schafskäse vermischen und mit Salz, Pfeffer, etwas Kräuterpaste und der gehackten Minze abschmecken.
Die ausgehöhlten Zucchinihälften in eine leicht gefetteten Backform legen, mit der Masse füllen und mit etwas geriebenen Käse überstreuen. Bei ca.160°C für ca. 25min backen.
Sollten die Zuccini sehr groß und dick sein, ist es meistens notwendig die ausgehöhlten Zucchinihälften ein paar Minuten in Gemüsesuppe vorzukochen, damit sie im Ofen auch weich werden.
Zutaten:
1-2 große Zucchini
1 Zwiebel
1 Tasse Cous-Cous
Schafkäse
etwas geriebener Käse
Knoblauch
etwas Kräuterpaste
frische Minze
etwas Planzenöl
Zubereitung:
Cous-Cous nach Anleitung kochen und etwas auskühlen lassen.
Die Zucchini mit einem Löffel aushöhlen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
Den Zwiebel und Knoblauch ein feine Stücke hacken.
In einem Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen lassen. Dann das Zucchini-Fruchtfleisch dazugeben und kraftig anbraten lassen.
Den Cous-cous mit den Zucciniwürfeln und dem in kleine Stücke geschnittenen Schafskäse vermischen und mit Salz, Pfeffer, etwas Kräuterpaste und der gehackten Minze abschmecken.
Die ausgehöhlten Zucchinihälften in eine leicht gefetteten Backform legen, mit der Masse füllen und mit etwas geriebenen Käse überstreuen. Bei ca.160°C für ca. 25min backen.
Sollten die Zuccini sehr groß und dick sein, ist es meistens notwendig die ausgehöhlten Zucchinihälften ein paar Minuten in Gemüsesuppe vorzukochen, damit sie im Ofen auch weich werden.
Labels:
Cous-Cous,
Hauptspeise,
Schafkäse,
Zucchini
Dienstag, 20. Oktober 2009
Fenchel-Tomaten Suppe mit grünen Dinkelgrieß-Gersteln
Leider ist es ja für Oktober immer noch ziemlich kalt draussen. Ich befürchte aber, dass wird sich in den nächsten Monaten auch nicht ändern ;-)
Kein Grund zu verzagen, aber ein guter Grund um eine schöne heisse Suppe zu kochen!
Gerade im Winter ist eine gute, etwas reichhaltigere Suppe ein perfektes Abendessen, wie ich finde.
Zutaten:
1 Zwiebel
2 Fenchelknollen
1 gr. Dose Tomaten
selbstgemachte Suppenwürze, Salz, Pfeffer, Fenchelsamen (gemahlen)
12dag Dinkelgrieß
1 Ei
etwas Kräuterpaste
etwas Pflanzenöl
Zubereitung:
Den Grieß mit dem Ei, einem bisschen Kräuterpaste und einer Prise Salz zu einem festen Teig verarbeiten.
Mit einer groben Reibe zu Gersteln verarbeiten und etwas trocknen lassen.
Den feingehackten Zwiebel in einem Topf in etwas Pflanzenöl anbraten.
Den Fenchel putzen, in kleine Stücke schneiden und in den Topf dazu geben.
Ein paar Minuten dünsten lassen und dann die Tomaten und ca. 1/2l Wasser zugeben.
Mit Suppenwürze, Pfeffer und den gemahlenen Fenchelsamen abschmecken und köcheln lassen, bis der Fenchel weich ist. Mit dem Stabmixer zu einer cremingen Suppe pürieren.
Gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Gersteln köcheln lassen, bis sie bissfest sind.
Die fertiggekochten Reibgestern in die heisse Suppe geben und mit einem Löfferl Kräuterpaste garniert servieren!
Kein Grund zu verzagen, aber ein guter Grund um eine schöne heisse Suppe zu kochen!
Gerade im Winter ist eine gute, etwas reichhaltigere Suppe ein perfektes Abendessen, wie ich finde.
Zutaten:
1 Zwiebel
2 Fenchelknollen
1 gr. Dose Tomaten
selbstgemachte Suppenwürze, Salz, Pfeffer, Fenchelsamen (gemahlen)
12dag Dinkelgrieß
1 Ei
etwas Kräuterpaste
etwas Pflanzenöl
Zubereitung:
Den Grieß mit dem Ei, einem bisschen Kräuterpaste und einer Prise Salz zu einem festen Teig verarbeiten.
Mit einer groben Reibe zu Gersteln verarbeiten und etwas trocknen lassen.
Den feingehackten Zwiebel in einem Topf in etwas Pflanzenöl anbraten.
Den Fenchel putzen, in kleine Stücke schneiden und in den Topf dazu geben.
Ein paar Minuten dünsten lassen und dann die Tomaten und ca. 1/2l Wasser zugeben.
Mit Suppenwürze, Pfeffer und den gemahlenen Fenchelsamen abschmecken und köcheln lassen, bis der Fenchel weich ist. Mit dem Stabmixer zu einer cremingen Suppe pürieren.
Gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Gersteln köcheln lassen, bis sie bissfest sind.
Die fertiggekochten Reibgestern in die heisse Suppe geben und mit einem Löfferl Kräuterpaste garniert servieren!
Montag, 19. Oktober 2009
Gemüse und Bohnenauflauf nach griechischer Art mit Kartoffelpüree überbacken
Heute möchte ich mal wieder das Gemüsefach meines Kühlschranks etwas leeren und hab daher überlegt, was ich mit den vorhandenen Dingen so anfangen könnte. Außerdem hab ich schon lange mehr kein Kartoffelpüree gegessen und daher versucht dieses in das Gericht miteinzubauen...
Zutaten:
Weiße Bohnen (Dose)
Tomaten aus der Dose (oder sehr reife frische)
Zwiebel
Melanzani
Kartoffel (mehlige)
etwas Milch, Butter
Knoblauch, Rosmarin, Bohnenkraut, Muskatnuss
etwas Olivenöl
Zubereitung:
Geschälte und geviertelte Kartoffeln in Salzwasser weichkochen lassen.
Die Melanzani waschen, putzen und in Würfel schneiden. Den Zwiebel fein schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Den Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen lassen. Wenn die Zwiebel etwas Farbe bekommen haben, die Melanzaniwürfel und den Knoblauch dazugeben und auch ein wenig anbraten. Die Dosentomaten und die gekochten Bohnen zugeben. Mit selbstgemachter Suppenwürze, Pfeffer und den Kräutern würzen und köcheln lassen bis es ein schön dicker Eintopf geworden ist.
Die gekochten Kartoffeln abseihen und mit etwas warmer Milch, Butter, Salz und gemahlener Muskatnuss zu Püree verarbeiten.
Das Bohnen-Gemüse in eine ofenfeste Auflaufform geben und das Kartoffelpüree darüberschichten.
Ein paar Butterflocken auf das Püree geben und im auf 200°C vorgeheizten Ofen für ca. 20min backen.
Zutaten:
Weiße Bohnen (Dose)
Tomaten aus der Dose (oder sehr reife frische)
Zwiebel
Melanzani
Kartoffel (mehlige)
etwas Milch, Butter
Knoblauch, Rosmarin, Bohnenkraut, Muskatnuss
etwas Olivenöl
Zubereitung:
Geschälte und geviertelte Kartoffeln in Salzwasser weichkochen lassen.
Die Melanzani waschen, putzen und in Würfel schneiden. Den Zwiebel fein schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Den Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen lassen. Wenn die Zwiebel etwas Farbe bekommen haben, die Melanzaniwürfel und den Knoblauch dazugeben und auch ein wenig anbraten. Die Dosentomaten und die gekochten Bohnen zugeben. Mit selbstgemachter Suppenwürze, Pfeffer und den Kräutern würzen und köcheln lassen bis es ein schön dicker Eintopf geworden ist.
Die gekochten Kartoffeln abseihen und mit etwas warmer Milch, Butter, Salz und gemahlener Muskatnuss zu Püree verarbeiten.
Das Bohnen-Gemüse in eine ofenfeste Auflaufform geben und das Kartoffelpüree darüberschichten.
Ein paar Butterflocken auf das Püree geben und im auf 200°C vorgeheizten Ofen für ca. 20min backen.
Labels:
Bohnen,
Griechisch,
Hauptspeise,
Kartoffel,
Melanzani,
Tomaten
Freitag, 16. Oktober 2009
Kartoffel-Kürbis-Puffer mit Kräuterrahm
Heute gibts nur ein kleines, feines Rezept - wenn mal Abends nicht viel Zeit/Lust zum Kochen da ist...
Zutaten:
3 - 4 Erdäpfel (mehlig)
ein Stück Kürbis
1 Zwiebel
etwas Speisestärke
ein Becher Rahm
Kräuterpaste
Salz, Pfeffer
Pflanzenöl
Zubereitung:
Kürbis und Kartoffel schälen und mit der Rösti-Raffel reiben. Wenn die Kartoffel oder der Kürbis zu viel Wasser abgibt, die Masse etwas ausdrücken. Mit dem fein geschnittenen Zwiebel und ein wenig Stärkemehl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer beschichteten Pfanne ein wenig Pflanzenöl erhitzen und ca. 2 Esslöffel von der Röstimasse in der Pfanne zu einem Laibchen/Puffer formen .
Mit einem Pfannenwender alles ein wenig zusammendrücken und bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten auf jeder Seite braten.
Die fertigen Puffer im Backofen (ca. 80°C) warmhalten, bis die restliche Masse zu Puffern verarbeitet ist.
Den Rahm mit 1-2 Löffeln Kräuterpaste verühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn gewünscht kann auch etwas Knoblauch hineingegeben werden
Ich habe dazu einen schnellen roten Rübensalat gemacht:
Ein Löffel Dijon-Senf, etwas Salz, Pfeffer, Essig und Öl zu einer cremigen Marinade verrühren und mit den gekochten, klein geschnittenen roten Rüben vermischen.
Zutaten:
3 - 4 Erdäpfel (mehlig)
ein Stück Kürbis
1 Zwiebel
etwas Speisestärke
ein Becher Rahm
Kräuterpaste
Salz, Pfeffer
Pflanzenöl
Zubereitung:
Kürbis und Kartoffel schälen und mit der Rösti-Raffel reiben. Wenn die Kartoffel oder der Kürbis zu viel Wasser abgibt, die Masse etwas ausdrücken. Mit dem fein geschnittenen Zwiebel und ein wenig Stärkemehl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer beschichteten Pfanne ein wenig Pflanzenöl erhitzen und ca. 2 Esslöffel von der Röstimasse in der Pfanne zu einem Laibchen/Puffer formen .
Mit einem Pfannenwender alles ein wenig zusammendrücken und bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten auf jeder Seite braten.
Die fertigen Puffer im Backofen (ca. 80°C) warmhalten, bis die restliche Masse zu Puffern verarbeitet ist.
Den Rahm mit 1-2 Löffeln Kräuterpaste verühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn gewünscht kann auch etwas Knoblauch hineingegeben werden
Ich habe dazu einen schnellen roten Rübensalat gemacht:
Ein Löffel Dijon-Senf, etwas Salz, Pfeffer, Essig und Öl zu einer cremigen Marinade verrühren und mit den gekochten, klein geschnittenen roten Rüben vermischen.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Gratinierter, gebratener Raddicio mit Kartoffeln
Bei dem derzeitgen Wintereinbruch inklusive Temperatursturz ist die Salat- und Rohkost-Saison wohl eher vorbei. Wer weiß, vielleicht kommt ja dann im Dezember wieder ein Hoch mit 20°C... ;-)
Jetzt wird es wieder Zeit für Gerichte, die von innen wärmen. Nein, ich meine nicht Glühwein oder Punsch sondern Gerichte die eine erwärmende thermische Wirkung haben.
Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ordnet jedem Nahrungsmittel eine thermische Wirkung zu und so können wir uns auch je nach Jahreszeit ein wenig danach orientieren. Wer also den ganzen Winter durch reichlich Salat und Rohkost isst, sollte sich nicht wundern wenn er / sie friert...
Sowohl das Nahrungsmittel selbst, als auch die Art der Zubereitung wirkt sich auf die thermische Wirkung eines Gerichtes aus. So erzielt man zB durch Grillen oder Rösten eine deutliche Veränderung in Richtung "Hitze" und auch durch den Einsatz von Gewürzen kann man die Thermik verändern.
Zutaten:
2 - 3 kleine Raddicio-Salatköpfe
1 Fenchel
2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 - 3 Erdäpfel pro Person
etwas geriebener Käse
Fenchelsamen, Muskatnuss, Kümmel (alles gemahlen)
etwas Olivenöl
Zubereitung:
Die Erdäpfel schälen, in Viertel schneiden und in einem Topf mit gesalzenen Wasser zum Kochen bringen. Nicht ganz gar kochen, da die Kartoffel sonst im Ofen komplett zerfallen.
Zwiebel, Knoblauch und Fenchel putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen und wenn er etwas Farbe bekommen hat den Knoblauch und Fenchel zugeben. Wenn der Fenchel etwas angeröstet ist, mit etwas Suppe aufgießen und köcheln lassen. Wenn alles weich ist mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken.
Die Radiccio putzen und mit einem Küchentuch trockentupfen.
In einer Grillpfanne etwas Olivenöl heiß werden lassen und den Radiccio von allen Seiten scharf anbraten.
Eine Auflauform mit etwas Olivenöl auspinseln und den gebratenen Radiccio und die Kartoffelspalten aufschichten. Mit der Fenchelsoße übergießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Wer möchte kann auch ein paar Schinkenstreifen dazugeben!
Bei 180°C ca. 10min im Rohr gratinieren lassen. Wenn der Käse geschmolzen und braun wird, ist das Gericht fertig!
Jetzt wird es wieder Zeit für Gerichte, die von innen wärmen. Nein, ich meine nicht Glühwein oder Punsch sondern Gerichte die eine erwärmende thermische Wirkung haben.
Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ordnet jedem Nahrungsmittel eine thermische Wirkung zu und so können wir uns auch je nach Jahreszeit ein wenig danach orientieren. Wer also den ganzen Winter durch reichlich Salat und Rohkost isst, sollte sich nicht wundern wenn er / sie friert...
Sowohl das Nahrungsmittel selbst, als auch die Art der Zubereitung wirkt sich auf die thermische Wirkung eines Gerichtes aus. So erzielt man zB durch Grillen oder Rösten eine deutliche Veränderung in Richtung "Hitze" und auch durch den Einsatz von Gewürzen kann man die Thermik verändern.
Zutaten:
2 - 3 kleine Raddicio-Salatköpfe
1 Fenchel
2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 - 3 Erdäpfel pro Person
etwas geriebener Käse
Fenchelsamen, Muskatnuss, Kümmel (alles gemahlen)
etwas Olivenöl
Zubereitung:
Die Erdäpfel schälen, in Viertel schneiden und in einem Topf mit gesalzenen Wasser zum Kochen bringen. Nicht ganz gar kochen, da die Kartoffel sonst im Ofen komplett zerfallen.
Zwiebel, Knoblauch und Fenchel putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen und wenn er etwas Farbe bekommen hat den Knoblauch und Fenchel zugeben. Wenn der Fenchel etwas angeröstet ist, mit etwas Suppe aufgießen und köcheln lassen. Wenn alles weich ist mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken.
Die Radiccio putzen und mit einem Küchentuch trockentupfen.
In einer Grillpfanne etwas Olivenöl heiß werden lassen und den Radiccio von allen Seiten scharf anbraten.
Eine Auflauform mit etwas Olivenöl auspinseln und den gebratenen Radiccio und die Kartoffelspalten aufschichten. Mit der Fenchelsoße übergießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Wer möchte kann auch ein paar Schinkenstreifen dazugeben!
Bei 180°C ca. 10min im Rohr gratinieren lassen. Wenn der Käse geschmolzen und braun wird, ist das Gericht fertig!
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Dinkel-Grieß Auflauf mit Beerensauce
Auch in der gesunden und vollwertigen Küche spricht nichts dagegen auch das eine oder andere süße Gericht zu genießen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass möglicht viele komplexe Kohlenhydrate darin vorkommen - das heißt möglichst wenig weißer Zucker und Weißmehl.
Unser Verdauungapperat ist so konzipiert, dass komplexe Kohlenhydrate langsam in kürzerkettige Zucker-Moleküle und schießlich in Einfachzucker aufgespalten werden, der dann am Ende von unserem Körper aufgenommen werden kann. Das sorgt für eine gleichmäßige und andauernde Versorgung mit Energie und hält den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau.
Haushaltszucker (Sacherose) hingegen kann sehr schnell vom Körper resorbiert werden und sorgt daher für ein rasches Ansteigen des Blutzuckerspiegels und verschafft und dadurch ein kurzes Hochgefühl ("Zuckerflash"). Unser Körper reagiert darauf folgendermaßen: Die Bauchspeicheldrüse schüttet eine unverhältnismäßig große Menge Insulin aus, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder rapide absinkt und wir uns folglich schlaff und antriebslos fühlen. Unsere Reaktion ist es meist dem Körper wieder Zucker zuzuführen und das Resultat ein achterbahnartiges auf und ab des Blutzuckerspiegels und eine große Belastung der Bauchspeicheldrüse und des gesamten Organismus.
Eine weitere kleine "Nebenerscheinung" beim übermäßigen Genuß von weißen Zucker ist, dass durch die herstellungsbedingte Raffination dem Zucker so ziemlich alle anderen Nährstoffe entzogen wurden. Im Zuge der Verstoffwechselung benötigt unser Körper aber einige Nährstoffe (Mineralstoffe, B-Vitamine) um diesen Verwerten zu können. Werden mit der Nahrung einen nicht ausreichend großer Menge dieser Nährstoffe zur Verfügung gestellt, holt sich der Körper diese aus seinen Reserven (Knochen, Haare, Zähne...). Das ganze führt in Folge zu einer Übersäuerung des Körpers, die wiederum das Entstehen von unterschiedlichen Krankheiten begünstigt...
Ich für meinen Fall bin kein Gesundheits- oder Moralapostel, aber ich bemühe mich beim Kochen eine Balance aus Gesundheitsbewußtsein und Genuß zu finden. Und meistens schmecken die "gesunden" Speisen ja auch bestens...! :-)
Zutaten:
20dag Dinkelgrieß
ca. 3/4 l Milch
3 Eier
1 Apfel
Vollrohr-Zucker
ein Schuß Inländer-Rum
Apfel- oder Guavendicksaft
beliebige Beeren (TK oder frisch)
etwas Zimt
Zubereitung:
Die Milch mit etwas Dicksaft süßen und am Herd zum Kochen bringen. Den Grieß langsam einrühren bis ein dicker Grießkoch (=brei) entstanden ist. Sobald der Grießkoch fertig ist den Topf vom Herd nehmen mit etwas Zimt würzen und etwas auskühlen lassen.
Den Apfel putzen und in dünnere Scheiben schneiden.
Das Backrohr auf 160°C vorheizen.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Rohrzucker und einem kleinen Schuß Rum zu einem festen Schnee aufschlagen.Das Eigelb in den ausgekühlten Grießbrei mischen und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.
Eine ofenfeste Auflaufform buttern und mit etwas Zucker bestreuen. Die Hälfte der Grießmasse in die Form füllen mit den Apfelscheiben belegen und anschließend den Rest der Masse draufgeben.
Bei ca. 160°C in den Ofen schieben und ca. 25min goldbraun backen.
Die Beeren in einen Topf geben und mit wenig Wasser zum Kochen bringen. Bei Bedarf etwas Dicksaft zugeben um zu süßen. Die Beeren solange kochen, bis ein dickflüssiges Sößchen entstanden ist. Eventuell mit etwas Speisestärke binden, falls die Soße zu dünnflüssig ist.
Unser Verdauungapperat ist so konzipiert, dass komplexe Kohlenhydrate langsam in kürzerkettige Zucker-Moleküle und schießlich in Einfachzucker aufgespalten werden, der dann am Ende von unserem Körper aufgenommen werden kann. Das sorgt für eine gleichmäßige und andauernde Versorgung mit Energie und hält den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau.
Haushaltszucker (Sacherose) hingegen kann sehr schnell vom Körper resorbiert werden und sorgt daher für ein rasches Ansteigen des Blutzuckerspiegels und verschafft und dadurch ein kurzes Hochgefühl ("Zuckerflash"). Unser Körper reagiert darauf folgendermaßen: Die Bauchspeicheldrüse schüttet eine unverhältnismäßig große Menge Insulin aus, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder rapide absinkt und wir uns folglich schlaff und antriebslos fühlen. Unsere Reaktion ist es meist dem Körper wieder Zucker zuzuführen und das Resultat ein achterbahnartiges auf und ab des Blutzuckerspiegels und eine große Belastung der Bauchspeicheldrüse und des gesamten Organismus.
Eine weitere kleine "Nebenerscheinung" beim übermäßigen Genuß von weißen Zucker ist, dass durch die herstellungsbedingte Raffination dem Zucker so ziemlich alle anderen Nährstoffe entzogen wurden. Im Zuge der Verstoffwechselung benötigt unser Körper aber einige Nährstoffe (Mineralstoffe, B-Vitamine) um diesen Verwerten zu können. Werden mit der Nahrung einen nicht ausreichend großer Menge dieser Nährstoffe zur Verfügung gestellt, holt sich der Körper diese aus seinen Reserven (Knochen, Haare, Zähne...). Das ganze führt in Folge zu einer Übersäuerung des Körpers, die wiederum das Entstehen von unterschiedlichen Krankheiten begünstigt...
Ich für meinen Fall bin kein Gesundheits- oder Moralapostel, aber ich bemühe mich beim Kochen eine Balance aus Gesundheitsbewußtsein und Genuß zu finden. Und meistens schmecken die "gesunden" Speisen ja auch bestens...! :-)
Zutaten:
20dag Dinkelgrieß
ca. 3/4 l Milch
3 Eier
1 Apfel
Vollrohr-Zucker
ein Schuß Inländer-Rum
Apfel- oder Guavendicksaft
beliebige Beeren (TK oder frisch)
etwas Zimt
Zubereitung:
Die Milch mit etwas Dicksaft süßen und am Herd zum Kochen bringen. Den Grieß langsam einrühren bis ein dicker Grießkoch (=brei) entstanden ist. Sobald der Grießkoch fertig ist den Topf vom Herd nehmen mit etwas Zimt würzen und etwas auskühlen lassen.
Den Apfel putzen und in dünnere Scheiben schneiden.
Das Backrohr auf 160°C vorheizen.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Rohrzucker und einem kleinen Schuß Rum zu einem festen Schnee aufschlagen.Das Eigelb in den ausgekühlten Grießbrei mischen und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.
Eine ofenfeste Auflaufform buttern und mit etwas Zucker bestreuen. Die Hälfte der Grießmasse in die Form füllen mit den Apfelscheiben belegen und anschließend den Rest der Masse draufgeben.
Bei ca. 160°C in den Ofen schieben und ca. 25min goldbraun backen.
Die Beeren in einen Topf geben und mit wenig Wasser zum Kochen bringen. Bei Bedarf etwas Dicksaft zugeben um zu süßen. Die Beeren solange kochen, bis ein dickflüssiges Sößchen entstanden ist. Eventuell mit etwas Speisestärke binden, falls die Soße zu dünnflüssig ist.
Labels:
Auflauf,
Beeren,
Dinkel-Grieß,
Süße Hauptspeise
Montag, 12. Oktober 2009
Weisskraut Risotto mit gegrilltem Tintenfisch
Auf Wunsch meiner Liebsten hab ich diesmal gemeinsam mit ihr den Kochlöffel geschwungen und wir haben ein ausgesprochen leckeres Risotto fabriziert!
Eigentlich wollte ich ein gegrilltes Fischfilet dazu machen, aber nachdem im Tiefkühler noch einige Tintenfischtuben drinnen waren, haben wir diesen Plan kurzfristig geändert.
Zutaten:
Olivenöl
1/2 Kopf Frühkraut
1 Happel Zwiebel
etwas Zeller
Weisswein
Risotto-Reis
selbstgemachte Suppenwürze
etwas Chiliöl
Parmesan
Tintenfischtuben
Knoblauch
Zubereitung:
Zuerst den Zwiebel und den Zeller in kleine Stücke schneiden und das Kraut in feine Streifen schneiden. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Zeller und Kraut etwas anbraten lassen. Dann den Risottoreis dazugeben und unter häufigem Umrühren noch weiter anschwitzen.
Mit einem kräftigem Schluck Weisswein ablöschen und wenn der Reis den Wein aufgesaugt hat, mit heisser Suppe weiteraufgießen. Das Risotto muss regelmäßig umgerührt werden und die aufgesaugte Suppe wieder ergänzt werden. Das ganze so lange machen bis der Reis weich ist (dauert ca. 25min). Zum Abschluß das Risotto mit einem bischen Chiliöl und geriebenen Parmesan abrunden.
Währenddessen den Tintenfisch waschen und in Stücke in der gewünschten Größe schneiden. Wenn das Risotto schon fast fertig ist, in einer Grillpfanne ein bisschen Öl erhitzen und die Tintenfisch-Stücke bei großer Hitze anbraten. Kurz vor Ende etwas Knoblauch über den Tintenfisch pressen und kurz mitbraten lassen.
Als Deko habe ich ein paar feine Streifen vom Kraut frittiert, auf einem Stück Küchenrolle abtropfen lassen und über das Risotto gegeben.
Ein kleiner Exkurs zum Thema "selbstgemachte Suppenwürze"...
Im Rahmen meiner Ausbildung auf der VITAK hat mir Jutta Niefergall ein Rezept für eine echte Bio-Suppenwürze verraten, das ich laufend verwende:
1 kg Suppengemüse (Karotten, Gelbe Rüben, Petersilwurzn, Petersilie, Lauch)
25dag Salz
Das Gemüse puzten und in Stücke schneiden. In der Moulinette fein hacken und mit dem Salz vermischen. Die Salz-Gemüse-Mischung in kleine Schraubgläser füllen und im Kühlschrank lagern. Diese Suppenwürze hält sich einige Wochen und kann sehr universell verwendet werden!
Eigentlich wollte ich ein gegrilltes Fischfilet dazu machen, aber nachdem im Tiefkühler noch einige Tintenfischtuben drinnen waren, haben wir diesen Plan kurzfristig geändert.
Zutaten:
Olivenöl
1/2 Kopf Frühkraut
1 Happel Zwiebel
etwas Zeller
Weisswein
Risotto-Reis
selbstgemachte Suppenwürze
etwas Chiliöl
Parmesan
Tintenfischtuben
Knoblauch
Zubereitung:
Zuerst den Zwiebel und den Zeller in kleine Stücke schneiden und das Kraut in feine Streifen schneiden. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Zeller und Kraut etwas anbraten lassen. Dann den Risottoreis dazugeben und unter häufigem Umrühren noch weiter anschwitzen.
Mit einem kräftigem Schluck Weisswein ablöschen und wenn der Reis den Wein aufgesaugt hat, mit heisser Suppe weiteraufgießen. Das Risotto muss regelmäßig umgerührt werden und die aufgesaugte Suppe wieder ergänzt werden. Das ganze so lange machen bis der Reis weich ist (dauert ca. 25min). Zum Abschluß das Risotto mit einem bischen Chiliöl und geriebenen Parmesan abrunden.
Währenddessen den Tintenfisch waschen und in Stücke in der gewünschten Größe schneiden. Wenn das Risotto schon fast fertig ist, in einer Grillpfanne ein bisschen Öl erhitzen und die Tintenfisch-Stücke bei großer Hitze anbraten. Kurz vor Ende etwas Knoblauch über den Tintenfisch pressen und kurz mitbraten lassen.
Als Deko habe ich ein paar feine Streifen vom Kraut frittiert, auf einem Stück Küchenrolle abtropfen lassen und über das Risotto gegeben.
Ein kleiner Exkurs zum Thema "selbstgemachte Suppenwürze"...
Im Rahmen meiner Ausbildung auf der VITAK hat mir Jutta Niefergall ein Rezept für eine echte Bio-Suppenwürze verraten, das ich laufend verwende:
1 kg Suppengemüse (Karotten, Gelbe Rüben, Petersilwurzn, Petersilie, Lauch)
25dag Salz
Das Gemüse puzten und in Stücke schneiden. In der Moulinette fein hacken und mit dem Salz vermischen. Die Salz-Gemüse-Mischung in kleine Schraubgläser füllen und im Kühlschrank lagern. Diese Suppenwürze hält sich einige Wochen und kann sehr universell verwendet werden!
Labels:
Hauptspeise,
Risotto,
Tintenfisch,
Weisskraut
Freitag, 2. Oktober 2009
Zucchini Suppe nach Thai-Art
Gestern hatten wir eine kleine Wohnungseinweihungsfeier und ich durfte ein paar Freundinnen von meiner Liebsten bekochen. Obwohl einige der Damen sich selbst als "haglich" bezeichnen, habe ich mich an einer Thai-Suppe probiert...
Zutaten:
2 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
etwas Suppengemüse
4 Zuccini
etwas Suppenwürze
1/2l Kokosmilch
1/2l Wasser
Ingwer, Zitronengras, Kafir-Limettenblätter, Galgant, Chili
etwas Pflanzenöl
Zubereitung:
Das Gemüse putzen, schälen und in Stückchen schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebel anschwitzen lassen. Dann den fein geschnittenen Knoblauch und Ingwer sowie das Suppengemüse und die Zuccini dazugeben und noch etwas weiterdünsten lassen.
Mit dem Wasser aufgießen und etwas köcheln lassen.
Wenn die Gemüsestückchen weich sind, mit dem Stabmixer durchpürieren und die Kokosmilch dazugeben. Sollte die Suppe dann noch zu dick sein, noch etwas Wasser hinzugeben.
Ingwer und Galgant schälen und jeweils 1-2 etwas dickere Scheiben abschneiden. Zitronengras an den Enden abschneiden und die äußere, harte Schicht entfernen. 1-2 Chilischoten waschen und am Ende ein wenig einschneiden. Die Limettenblätter waschen und alles in den Suppentopf geben und auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen.
Umso länger die Suppe ziehen kann, desto intensiver wird der Geschmack - allerdings auch der vom Chili... also gegebenenfalls mal zwischendurch kosten und die Chilischoten rausfischen, falls es zu scharf wird.
Zum Schluß alles noch mit Salz, etwas Suppenwürze und einem Spritzer Limettensaft abschmecken und mit gehacktem Koriander garnieren.
Dazu gab's noch Garnelenspieße und Baguette...!
Zutaten:
2 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
etwas Suppengemüse
4 Zuccini
etwas Suppenwürze
1/2l Kokosmilch
1/2l Wasser
Ingwer, Zitronengras, Kafir-Limettenblätter, Galgant, Chili
etwas Pflanzenöl
Zubereitung:
Das Gemüse putzen, schälen und in Stückchen schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebel anschwitzen lassen. Dann den fein geschnittenen Knoblauch und Ingwer sowie das Suppengemüse und die Zuccini dazugeben und noch etwas weiterdünsten lassen.
Mit dem Wasser aufgießen und etwas köcheln lassen.
Wenn die Gemüsestückchen weich sind, mit dem Stabmixer durchpürieren und die Kokosmilch dazugeben. Sollte die Suppe dann noch zu dick sein, noch etwas Wasser hinzugeben.
Ingwer und Galgant schälen und jeweils 1-2 etwas dickere Scheiben abschneiden. Zitronengras an den Enden abschneiden und die äußere, harte Schicht entfernen. 1-2 Chilischoten waschen und am Ende ein wenig einschneiden. Die Limettenblätter waschen und alles in den Suppentopf geben und auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen.
Umso länger die Suppe ziehen kann, desto intensiver wird der Geschmack - allerdings auch der vom Chili... also gegebenenfalls mal zwischendurch kosten und die Chilischoten rausfischen, falls es zu scharf wird.
Zum Schluß alles noch mit Salz, etwas Suppenwürze und einem Spritzer Limettensaft abschmecken und mit gehacktem Koriander garnieren.
Dazu gab's noch Garnelenspieße und Baguette...!
Abonnieren
Posts (Atom)