Donnerstag, 9. Juli 2009

Indischer Karfiol-Kartoffel-Curry (Alu-Gobi)

Mein Bio-Kisterl vom Adamah ist wieder mal gekommen und nachdem ich schon Tage nix Gscheites mehr gekocht hab, werd ich heute mal wieder Alu-Gobi machen!

In der indischen Küche gibts jede Menge leckere Gemüse-Rezepte und dieses ist eines meiner Favoriten:

Zutaten:
Karfiol
Kartoffel
Zwiebel
Tomaten
Chili
Ingwer (frisch)
Knoblauch (frisch)
Kreuzkümmel
Kurkuma
Garam Masala
Koriandergrün
Salz
Pflanzenöl oder Ghee

Zubereitung:
Die Kartoffel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Sie sollen nicht zu weich sein, weil sie im Curry dann noch fertig gegart werden und sonst zerfallen würden.
Den Karifol in Röschen teilen und ebenso vorkochen. Auch hier soll der Karifol nicht zu weich gekocht werden.

Um mir Arbeit beim Geschirrwaschen zu sparen, mach ich das übrigens immer gemeinsam in einem Topf. Wobei der Karifol erst später in den Topf kommt, weil seine Garzeit kürzer ist.


Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili in sehr feine Stücke schneiden.

Die Tomaten in kleine Stücke schneiden. Je nachdem wie trocken oder saftig man das Curry haben will, nimmt man mehr oder weniger Tomaten. Beim Inder ist dieses Gericht eher trocken und teilweise werden die Tomaten sogar ganz weggelassen.

In einem beschichteten Topf (zB Wok) etwas Öl erhitzen und die Gewürze (Garam masala, Kreuzkümmel und Kurkuma) darin anrösten. Etwas später Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili dazugeben.

Dannach die Tomatenwürfel dazugeben und etwas anbraten lassen.

Zum Schluß kommen dann die vorgekochten Kartoffeln und der Karfiol dazu und alles wird ordentlich vermischt und weitergebraten. Je nachdem wie lange die Kartoffeln vorgekocht wurden, muss vielleicht noch etwas Wasser hinzugegeben werden, damit die Kartoffeln weich garen können.

Nach Geschmack salzen und mit gehacktem Koriander garniert anrichten.
Dazu passt zB indisches Fladenbrot oder Reis und Chutney.



Gewürze und Zutaten haben in der indischen und in den unterschiedlichen asiatischen Küchen, mehr als nur den Zweck die Speisen wohlschmeckender zu machen:

Irgendein alter, schlauer Chinese soll mal gesagt haben:
"Ist er Koch oder Arzt? Ist dies eine Apotheke oder ein Restaurant? Fisch, Fleisch, Gemüse, Frühlingszwiebel und Porree: Köstliche Gerichte verbannen Tabletten und Pillen. Nahrhafte Speisen sind das Mittel gegen alle Leiden."

Ich bin zwar kein ausgeprägter Esoteriker, aber ich denk an ein paar 1000 Jahren Erfahrung bei TCM und Ayurveda wird schon ein bissl was dran sein ;-)

Kurkuma und Ingwer wirken zB anregend auf die Magensaftproduktion und gilt als antioxidativ und entzündungshemmend.

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